Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine häufige chronische Atemwegserkrankung, die zu einem eingeschränkten Luftstrom und Atemproblemen führt.2,6 Die Grundlage für die COPD bildet eine chronische Bronchitis und/oder ein Lungenemphysem.1,6 Verschiedene Prozesse können die Verengung der Atemwege verursachen: Schäden an Teilen der Lunge, Schleim, der die Atemwege verstopft und/oder Entzündungen und Schwellungen der Schleimhäute in den Atemwegen.2
COPD entwickelt sich langsam im Laufe der Zeit, wobei Rauchen und Luftverschmutzung die häufigsten Ursachen sind.2 Jeder zweite Raucher im Alter über 40 Jahre weist eine chronische Bronchitis auf.1 Menschen mit COPD haben ein höheres Risiko für weitere Gesundheitsprobleme.2
COPD ist die dritthäufigste Todesursache weltweit und führt jährlich zu über 3 Millionen Todesfällen.2
Zu den möglichen Folgen von COPD gehören:1
- Herzinsuffizienz
- Diverse weitere Herzkrankheiten
- Lungenversagen
- Isolation und Depression aufgrund der stark verminderten Leistungsfähigkeit
Typisch für COPD ist das Auftreten von Exazerbationen, kurzfristigen Verschlechterungen der COPD-Symptome, die eine zusätzliche Therapie erfordern und die Krankheitsprogression fördern.7 Exazerbationen sind assoziiert mit dem beschleunigten Verlust der Lungenfunktion und einer anhaltenden Beeinträchtigung der Lebensqualität.8
Weiterhin war eine moderate Exazerbation mit einer signifikanten Erhöhung des Risikos für schwere kardiovaskuläre Ereignisse in den ersten 30 Tagen assoziiert.9 Schwere Exazerbationen wurden mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Folgeereignisse sogar bis zu einem Jahr assoziiert.9 Zudem sind kardiopulmonale Ursachen die häufigste Todesursache in COPD-Patient:innen.10