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Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung. Sie tritt auf, wenn die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse gestört ist, oder wenn die Körperzellen für die Aufnahme von Insulin unempfindlich werden (Insulinresistenz).1 Hyperglykämie ist eine häufige Folge von unkontrolliertem Diabetes und führt mit der Zeit zu schweren Schäden an vielen Organen, insbesondere an Herz, Niere, Nerven und Blutgefässen.2 Ungefähr die Hälfte aller Patient:innen mit Diabetes Typ 2 entwickelt eine chronische Nierenerkrankung3 und das Risiko für eine chronische Herzinsuffizienz erhöht sich um Faktor 2-5.4
Die Zahl der Menschen mit Diabetes mellitus stieg weltweit von 108 Millionen im Jahr 1980 auf 422 Millionen im Jahr 2014.2 In der Schweiz sind rund eine halbe Million Menschen von Diabetes mellitus betroffen, wobei Diabetes Typ 2 die weitaus am häufigsten anzutreffende Form von Diabetes ist und bei rund 90% der Betroffenen auftritt.1
Genetische, umweltbedingte und metabolische Risikofaktoren sind miteinander verknüpft und tragen zur Entwicklung von Diabetes Typ 2 bei. Eine familiäre Vorbelastung, Alter, Übergewicht und Bewegungsmangel kennzeichnen die Personen mit dem höchsten Risiko.5
Biguanid-Derivates (Metformin) mit einem SGLT2-Hemmer bzw. einem GLP-1-Rezeptor-Agonisten bestehen. Ist diese initiale Zweifachkombination nicht ausreichend, wird eine Dreifachkombination mit allen drei Wirkstoffen empfohlen. Reicht die Dreifachkombination nicht aus, um den HbA1c-Wert auf den gewünschten Zielwert zu verringern, ist eine Insulinbehandlung erforderlich. Ist jedoch zu Beginn der Insulinmangel der vorherrschende Faktor, steht die Insulinbehandlung im Vordergrund der Therapie.10
GLP-1: Glucagon-like peptide-1; HbA1c: Hämoglobin A1c; SGLT: sodium-dependent glucose co-transporter 2 (natriumabhängiger Glukosetransporter 2).
Referenzen:
Fachpersonen können die genannten Publikationen bei AstraZeneca anfordern.
CH-12953-Revision date 06/2026