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Lungenkrebs ist die häufigste Ursache für krebsbedingte Todesfälle und die am zweithäufigsten diagnostizierte Krebsart weltweit.1
Auch in der Schweiz ist Lungenkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung mit einer Inzidenz von 4900 Neuerkrankungen pro Jahr und einer Mortalität von 3300 Todesfällen jährlich.2
Die 5-Jahres-Überlebensrate beträgt in der Schweiz 20% für Männer bzw. 28% für Frauen (absolute Überlebensrate, Periode 2013–2017).3
Rauchen ist die Hauptursache für Lungenkrebs und verantwortlich für etwa 85% aller Fälle.4 Weitere Risikofaktoren für die Entwicklung von Lungenkrebs sind Passivrauchen, Luftverschmutzung, berufliche Exposition (z.B. Asbest) und Radon.5 Auch genetische Faktoren können zur Entstehung von Lungenkrebs beitragen.5
Ein erheblicher Teil der Lungenkrebs-Patient:innen weist Veränderungen in bestimmten Genen auf, die die Onkogenese vorantreiben. So enthalten ca. 29% der NSCLC6 eine KRAS-Mutation und ca. 14% eine EGFR-Mutation7. In den letzten Jahren wurden mehr dieser so genannten onkogenen Treiber identifiziert, und ein besseres Verständnis ihrer Biologie hat die Entwicklung neuer zielgerichteter Wirkstoffe ermöglicht.6
vorliegen und der Tumor resezierbar ist. Die Operation wird je nach Stadium des Tumors durch weitere Therapien ergänzt: neoadjuvante, perioperative und adjuvante systemische Therapien helfen, die Überlebensraten zu verbessern. Ist die Krankheit weiter fortgeschritten und eine operative Entfernung des Tumors nicht möglich, wird der Fokus der Behandlung auf Chemotherapie, Strahlentherapie sowie Immuntherapie und zielgerichtete Therapie gelegt.4
CH-9791-Revision date 05/2024